Das 18. ZEIT-Scrabble-Turnier endete wie die meisten seiner Vorgänger: mit dem Triumph einer Dame. Ingrid Nöth schraubte die Bilanz zugunsten des weiblichen Geschlechts auf 14 : 4. Allerdings hing der Sieg der Bischbergerin am seidenen Faden. Das Hinspiel des über zwei Partien ausgetragenen Finales hatte Vorjahreschampion Friedrich Engelke mit 62 Punkten Vorsprung für sich entscheiden können (455 : 393). In der zweiten Runde konnte Nöth den Rückstand früh aufholen, anschließend wechselte die Führung in der Gesamtwertung jedoch mehrfach. Am Ende hieß es 452 zu 376 für die neue Titelträgerin, die nicht einen der insgesamt vier Blankosteine zog. Unterm Strich stand eine denkwürdige Schlussrunde beider Kontrahenten. Die hier abgebildete Konstellation ist dem ersten Finalspiel entnommen. Der Villingen-Schwenninger fand nach langem Nachdenken den einzig möglichen Bingo, konnte also alle Buchstaben ablegen. Der nächstbeste, recht elegante Zug bringt übrigens mit 41 Punkten rund 30 Zähler weniger ein.

Lösung aus Nr. 47:

In Dietmar Schönhoffs Rätsel mit lauter Ausdrücken aus dem Spanischen brachte die Genitivform MACHISMOS auf J4–J12 insgesamt 86 Punkte – 24 Zähler für das Lösungswort, 12 für CORRIDAS sowie 50 als Prämie für das Ablegen aller sieben Buchstabensteine