Manchmal sind es die kleinen Dinge, die das Leben erleichtern. Die britische Unternehmerin Rachel Jones entwickelte so ein nützliches Ding: einen wasch- und tragbaren Hochstuhl für Kinder, den Totseat. Ob zum Besuch bei Freunden, im Restaurant oder auf einer Reise – Eltern können den Totseat einfach mitnehmen, sie werden beweglicher. Das honorierten sie: In kurzer Zeit avancierte der Totseat zum Verkaufshit. Doch dann musste Jones erleben, wie ihr Produkt auf Online-Plattformen zu Schleuderpreisen angeboten wurde. Es waren Fälschungen. "Ich war darüber empört, vor allem aber war ich in großer Sorge", erzählt sie. "Was geschieht, wenn ein Kleinkind durch eine Totseat-Fälschung Schaden nimmt? Was, wenn ich haftbar gemacht werde?!" Aufgeben oder kämpfen. Das war die Wahl, vor die sich Jones gestellt sah. "Hilfe", sagt sie, "hätte ich durchaus gebrauchen können."
Gefälschte Markenware: Schrott mit Label
Gefälschte Produkte verursachen Milliardenschäden. Markenhersteller setzen deswegen die EU-Kommission unter Druck. Jetzt hat sie reagiert – auf ihre Weise.