Die hier abgebildete Konstellation ist dem Finalrückspiel des jüngst ausgetragenen ZEIT-Scrabble-Turniers entnommen. Titelverteidiger Friedrich Engelke war mit 62 Punkten Vorsprung in die zweite und entscheidende Partie gegangen.

In der aktuellen Spielsituation führte Ingrid Nöth mit 37 Zählern. Bei ihrem letzten Zug hatte sie Auge bewiesen: Als die Bischbergerin RIFFS auf L2–L6 platzierte, behielt sie das G auf dem Bänkchen zurück. Da die zwei anderen G und auch die beiden Blankos bereits ausgelegt waren, konnte allein sie das Wort zu GRIFFS verlängern.

Sicherlich hat der Villingen-Schwenninger den Braten gerochen, zumal er dank Abstreichen der eingesetzten Buchstaben das letzte G in Nöths Händen wähnen konnte. Sein RYE auf 2L–2N lässt dies jedenfalls vermuten, hätte er für EY auf 14B–14C doch 11 Punkte mehr bekommen.

Nöths Zug nun brachte ihr fast 50 Zähler. Ob sie den fast doppelt so hoch dotierten Bingo übersehen oder aus Unsicherheit über die Zulässigkeit nicht gelegt hat, recherchieren wir bis nächste Woche.

Lösung aus Nr. 48:

In der Spielsituation aus dem ersten Finalspiel des diesjährigen ZEIT-Scrabble-Turniers konnte Friedrich Engelke mit DRINSTEH auf 13B–13I insgesamt 72 Punkte einfahren. Der zweitbeste, mit 41 Zählern dotierte Zug lautete SIRREND auf 11E–11K