Beim Deutschen Reporterpreis wurden Mohamed Amjahid, Daniel Müller, Yassin Musharbash, Holger Stark und Fritz Zimmermann für ihr Dossier "Ein Anschlag ist zu erwarten" (ZEIT Nr. 15/17) mit dem Preis in der Kategorie "Investigativ" ausgezeichnet. Sie rekonstruierten das Versagen der Behörden im Fall des Attentäters Anis Amri, der im Dezember 2016 zwölf Menschen mit einem Lkw auf einem Berliner Weihnachtsmarkt tötete.

ZEIT-Redakteur Björn Stephan konnte sich mit seinem Dossier "Armer Hund!" (ZEIT Nr. 39/17) in der Kategorie "Wissenschaftsreportage" durchsetzen. In dem Artikel geht es um die Folgen der starken Überzüchtung vieler Hunderassen.

In der Kategorie "Kulturkritik" gewann Hanno Rauterberg mit seinem Artikel "Tanz der Tugendwächter" (ZEIT Nr. 31/17). Darin setzt er sich kritisch mit politisch korrekter Kunst auseinander. Der Deutsche Reporterpreis wird von einem Netzwerk deutscher Journalisten vergeben.

Die ZEIT-Autorin Nicola Meier hat zudem den Friedrich-Vogel-Preis erhalten. Ausgezeichnet wurde ihr Dossier "Wer rettet Klara?" (ZEIT Nr. 39/16), in dem es um die Frage geht, unter welchen Bedingungen ein Pharmaunternehmen ein noch nicht zugelassenes Medikament an todkranke Patienten herausgeben sollte. Der nach dem Gründer des Handelsblattes benannte Preis wird alljährlich für herausragende wirtschaftsjournalistische Arbeiten verliehen.