Das Q ist der Schrecken vieler Scrabbler. Zu Unrecht. Einerseits gibt es im 102 Steine umfassenden Buchstabensatz immerhin sechs U, die das Ablegen des Q ermöglichen. Andererseits ist auch das I ein halbes Dutzend Mal vertreten. Es müsste also mit dem Teufel zugehen, wenn sich nicht irgendwo auf dem Spielfeld ein QI platzieren ließe. Der Begriff steht laut Duden für die "Lebensenergie in der chinesischen Philosophie". Mit dem Genitiv QIS ist zudem ein dreibuchstabiges Wort zulässig. Es bedarf insofern nicht unbedingt eines U, um das Q loszuwerden. Allerdings ist einzuräumen, dass sich die Zahl der Wörter, in denen ein Q, jedoch kein U enthalten ist, in Grenzen hält: mit QIGONG und QINDAR sind es gerade mal drei.

Die Situation mutet auf den ersten Blick heikel an. Auf den zweiten bietet jedoch Spalte eins eine Möglichkeit, einen Wert in den 50ern zu erzielen, auf den dritten eröffnen sich gar drei Optionen, (teilweise deutlich) mehr als 70 Punkte einzufahren.

Lösung Nr. 4:

Das Gegenüber könnte mit den Zügen MESSET (D1–D6, 20 P.) oder ERSTEM (15F–15K, 22 P.) die Partie beenden. Um zu gewinnen, mussten alle verbliebenen Buchstabensteine abgelegt werden. Das gelang mit der SEANCE auf 15H–15M, die mit 13 Augen dotiert war. Die Höchstpunktzahl brachte übrigens AN auf 7L–7M mit 21 Zählern

Es gelten nur Wörter, die im Duden, "Die deutsche Rechtschreibung", 26. Auflage, verzeichnet sind, sowie deren Beugungsformen. Die Scrabble-Regeln im Internet unter www.scrabble.de