Der Rechtschreib-Duden wartet mit rund 140.000 Stichwörtern auf. Diverse Lemmata sind für Scrabble irrelevant, da sie mit Bindestrich geschrieben werden oder Namen darstellen. Unter den übrigen Einträgen gibt es viele wohl mehrheitlich bekannte Begriffe, aber auch reichlich Exoten. Wie und warum ein Wort in den Duden gelangt, erklärt die Redaktion gern und häufig – doch wann fällt ein Ausdruck weg? Ambitionierte Scrabbler, die das Nachschlagewerk öfter zur Hand nehmen, stellen sich diese Frage regelmäßig. Eine in diesem Zusammenhang gern zitierte Bezeichnung ist Kips, die "getrocknete Haut des Zebus". Da lehne ich mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass – abgesehen von der Scrabble-Szene – weniger als ein Promille der Bevölkerung diesen Begriff kennt.

Zur heutigen Aufgabe: Es gibt drei Möglichkeiten, alle Buchstabensteine auf einmal abzulegen: zwei vordergründige und einen etwas heikleren. Der Wert des letzteren (und meines Erachtens ergo reizvollsten) Zuges liegt recht mittig zwischen den beiden anderen.

Lösung aus Nr. 5:

In Spalte eins ließ sich auf 1H–1L QUECK anlegen. Dafür fielen insgesamt 57 Punkte an. 73 bzw. 74 Zähler brachten die Formen QUACKELT und QUACKELE (7A–7H resp. 6A–6H). Das Optimum mit summa summarum 91 Augen stellten die CLAQUEURE auf 6C–6K dar

Es gelten nur Wörter, die im Duden, "Die deutsche Rechtschreibung", 26. Auflage, verzeichnet sind, sowie deren Beugungsformen. Die Scrabble-Regeln im Internet unter www.scrabble.de