Heute folgt die Fortsetzung von letzter Woche: Die hier abgebildete Situation ist, wie erwähnt, einer Partie des St. Gallener Turniers entnommen. Timon Boerner hat zuletzt EINZUGES in der O-Zeile gelegt (den höher dotierten Zug, der ihm den Sieg beschert hätte, können wir der Spannung wegen erst in der nächsten Ausgabe kundtun). Er führt mit rund 80 Punkten und hat K, W, E und N nachgezogen, der Beutel ist nun leer. Sein Gegner Günter Krämer ist an der Reihe.

Die Kombination auf dem Bänkchen sieht nicht wirklich vielversprechend aus, die möglichen Anlegestellen sind überschaubar. Krämer weiß: Wenn er noch gewinnen will, muss er alle Buchstabensteine auf einen Streich ablegen. Trotz Zeitdrucks gelingt dem Nauheimer der große Coup. Er platziert einen Bingo, der ihm einen sogenannten Abrechnungssieg beschert. Die Niederlage beendet Boerners Hoffnung auf eine Finalteilnahme. Nicht zuletzt deswegen gereicht es ihm zur Ehre, dass er selbst diese Partie für die Veröffentlichung vorschlug. Fortsetzung folgt.

Lösung aus Nr. 18:

Timon Boerner legte, wie auf dem Spielfeld zu sehen ist, "des" EINZUGES auf O6–O13 und strich dafür 62 Punkte ein. Den besser dotierten Zug geben wir nächste Woche bekannt