Wenige Schauspielerinnen blicken so offen in die Kamera wie sie. Lassen sich dabei in Sekundenschnelle jeden Gefühlswirrwarr vom Gesicht ablesen oder, falls erwünscht, das Gegenteil, eine komplette innere Leere. Mit sieben Jahren wusste die Tochter eines Bauunternehmers bereits, dass sie Schauspielerin werden will. Und hatte es eilig, klapperte mit Mama und Zwillingsbruder Castings ab, bis sich irgendwo ein Auftritt ergab. Erstmals größere Beachtung fand sie als Teenager mit Handicap in einer Bestseller-Verfilmung; später sollte der Hauptdarsteller, eine Hollywood-Ikone, bewundernd über sie sagen, sie habe gewirkt "wie eine 13-Jährige, die auf die 40 zugeht". Nur fünf Jahre später beschert ihr dann eine Low-Budget-Produktion den erhofften Ruhm. Endlich darf sie nicht nur ihre Attraktivität, sondern auch ihr großes Können zeigen und wird in der Folge zur Traumbesetzung für viele Regisseure. Schlau, wie sie ist, spielt sie seitdem bewusst mit allen Klischees von Weiblichkeit. Kaum wagt man zu denken, eine ihrer Filmfiguren sei wohl doch etwas naiv gestrickt, da überrascht diese mit Klugheit und Charakter. Laut Aussage ihrer Mutter müsse in ihrem jungen Körper wohl eine uralte, weise Seele stecken – und wenn man ihrer Stimme lauscht und dabei die Augen schließt, findet man das nicht mal abwegig. Die Stimme nutzt sie auch als Sängerin, den Promistatus fürs soziale Gewissen. Das Interesse an der Welt liege in der Familie, sagt die Schöne mit den zwei Pässen, schon aufgrund der international gemischten Gene. Wer ist’s?

Lösung Nr. 19:

Auf Expeditionen von 1894 bis 1906 bereiste Sven Hedin (1865 bis 1952) das Tarimbecken, die Wüste Taklamakan, den Transhima- laya und Tibet bis zum Berg Kailash. Ziele der vierten Expedition (1927 bis 1935) waren u. a. der Tarim bis zum Lop Nor und das westl. Xinjiang. Die Erkenntnisse stellte er Chiang Kai-shek und Hitler zur Verfügung