Hier nun die Fortsetzung von letzter Woche: Timon Boerner hätte die Partie mit Günter Krämer im Rahmen des St. Gallener Turniers nicht verlieren müssen. Allerdings wäre dafür ein Husarenstreich vonnöten gewesen. Wie die spätere Analyse ergab, hätte die aktuelle Nr. 1 der deutschen Rangliste nämlich statt EINZUGES auf O6–O13 REISEZUG auf C2–C9 platzieren können, dotiert mit 90 Punkten. Boerners fairer Kommentar dazu: "REISEZUG wäre natürlich super gewesen – aber ich wäre mir nicht sicher genug gewesen, um das zu legen, selbst wenn ich es gesehen hätte (was ich nicht habe)." So kam es, wie es kommen musste: Krämer kassierte 70 Zähler für sein Schlusswort sowie 9 Augen für Boerners übrig gebliebene Buchstaben, während Letzterem 9 Punkte abgezogen wurden. Ein klassischer Abrechnungssieg. In der hier abgebildeten Spielsituation locken zwei Werte in den 70ern und 80ern. Drei Züge führen zum Ziel, wenn wir nichts übersehen haben – was denkbar ist, da die Buchstaben auf dem Bänkchen weit mehr als 100 Bingos erlauben.

Lösung aus Nr. 19:

Günter Krämer platzierte seinen finalen Zug ÜBELNAHM an der einzigen Stelle auf dem Spielfeld, die für die zur Verfügung stehenden Buchstaben infrage kam: auf B1–B8 

Es gelten nur Wörter, die im Duden, "Die deutsche Rechtschreibung", 26. Auflage, verzeichnet sind, sowie deren Beugungsformen. Die Scrabble-Regeln im Internet unter www.scrabble.de