Zecken können üble Krankheiten auf Menschen übertragen, insbesondere Borreliose und Hirnhautentzündung. Wird man gebissen, sollte man den Krabbler innerhalb von zwei Stunden entfernen. Danach beginnt er, seinen Magen- und Darminhalt samt dem Krankheitserreger in den Menschen zu erbrechen.

Es geht darum, die Zecke möglichst komplett aus der Haut zu bekommen. Die Beißer sollen dabei nicht abbrechen, weil zurückgebliebene Reste sich entzünden können. Genau das kann aber geschehen, wenn man an dem Tier dreht – der Beißstachel hat nämlich kein Gewinde, sondern Widerhaken. Auch sollte man das Tier nicht quetschen, weil man damit den gefährlichen Darminhalt erst recht in die Wunde hineinbringen würde.

Es gibt spezielle Werkzeuge, mit denen man Zecken wirkungsvoll entfernen kann – nur, wer hat schon so eine Zeckenpinzette zur Hand? Man kann aber auch mit einer normalen Pinzette oder den Fingernägeln zugreifen, wenn man die Devise der Website zecken.de beherzigt: "hautnah, langsam und kontrolliert".

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