Es kam schleichend: das Chaos, das diffuse Gefühl, die Übersicht zu verlieren in einer Welt, die ich gut zu kennen glaubte. Die Unübersichtlichkeit der Globalisierung, das Tempo der Digitalisierung, die Spaltung unserer Gesellschaft und ein wachsendes Unverständnis in derselben, die sich über immer mehr Fakten nicht mehr einig ist. Und dazu das Gerede, dass "Wissen nichts mehr wert" sei und es in Zukunft um "Kompetenzen" gehe.

Natürlich, dachte ich, wahrscheinlich werde ich alt. Bin halt ein Auslaufmodell. Ein Mann von 60 Jahren, der in einer beschaulichen Republik aufwuchs und nun in einem beschaulichen Städtchen lebt. Vielleicht verstehe ich bloß die Welt nicht mehr.

Das Unbehagen aber wollte nicht weichen. Und auch nicht die Neugier auf die Welt

Diese beiden Regungen waren schließlich der Motor für meine Suche nach einem Kanon. Also nach einem kleinsten gemeinsamen Nenner dessen, was man wissen muss, um zu bestehen. Jetzt und in der Zukunft. Als Einzelner und als Land.

Mit meiner Verunsicherung bin ich nicht allein, das weiß ich aus meiner Arbeit: Seit mehr als zwanzig Jahren schreibe ich über das deutsche Bildungswesen. Erst als Leiter des Ressorts Chancen, heute als Bildungskorrespondent der ZEIT. Ich habe mit unzähligen Schülern, Eltern, Lehrern, Professoren, Unternehmern, Arbeitnehmern und Politikern diskutiert. Stand in Hörsälen und auf Empfängen. Saß auf Podien und in Fernsehstudios. Habe in all diesen Jahren immer wieder kluge Sätze gehört, die sich in der Summe zu echten Überzeugungen verfestigten: Bildung ist extrem wichtig für einen Menschen. Sie gibt Halt selbst in düsteren Zeiten. Sie befreit aus der Not und führt aus der Enge der Vorurteile, sie ermöglicht den Aufstieg, sie fördert das soziale Miteinander.

Ich habe aber auch erfahren, wie verzagt über Bildung diskutiert wird und wie erschreckend formalisiert. Da geht es vor allem um Äußerlichkeiten, also Schulformen, die Dauer der Grundschulzeit oder die Verkürzung der Gymnasialzeit. Was fehlt, ist die große öffentliche Debatte um die Inhalte.

Die Antwort auf die Frage, was unsere Kinder heute lernen müssen, ist ja alles andere als nebensächlich – nein, sie ist eine Wette auf die Zukunft. Und die ist offen. Wie viel Informatik braucht der Mensch? Was müssen wir angesichts des Klimawandels wissen? In welchem Ausmaß nehmen uns Roboter die Jobs weg? Was ist das Wesen des Menschen, was bedeutet künstliche Intelligenz? Einfache Fragen, die zugleich von beängstigender Komplexität sind.

Ein Kanon könnte da Antworten geben, weil er ein gemeinsamer Wissensfundus ist. Er definiert, was heute von Bedeutung ist und was morgen von Bedeutung sein könnte. Er ist das Gedächtnis einer Nation und beschreibt ihr Wesen. Er ist eine Einladung an die Neuen in der Runde, sich den anderen bekannt zu machen – und wiederum ihre Geschichten zu erzählen, um Teil eines neuen Ganzen zu werden. Der Kanon, das sind wir.

Der Stoff, aus dem wir gemacht sind – die Doppelhelix. 1953 entdeckt vom amerikanischen Molekularbiologen James D. Watson © Lêmrich für DIE ZEIT

Dass er konkret und begrenzt ist, steht dazu nicht im Widerspruch. Es ist ein Unterschied, ob Kinder ihre Lesekompetenz an Schillers Glocke schulen oder an der Gebrauchsanweisung für eine Waschmaschine. Für den gesellschaftlichen Diskurs, für die Demokratie ist ein konkreter Kanon hilfreicher als die wolkige Prosa der Kultusministerien. Man kann natürlich sagen: Erfass bitte "Politik in ihrer institutionell-formalen Dimension als Institutionen- und Regelsystem", wie es der niedersächsische Politik-Lehrplan für die gymnasiale Oberstufe formuliert. Klarer aber ist die Ansage: "Lies das Grundgesetz!" Man kann nebulöse "interkulturelle Kompetenzen" einfordern – oder gemeinsam einen Film von Fatih Akin schauen.

Anhand eines Kanons lässt sich darüber diskutieren, warum ich jenen Film kennen soll oder dieses Buch gelesen haben muss. Gibt es womöglich einen deutsch-türkischen Rap, den einfach jeder kennen sollte? Trifft ein Film genau die Stimmung in der alten DDR? Lächelt die Mona Lisa wirklich – und wenn ja, warum eigentlich?

Ein Kanon weitet den Blick für jenes Wissen, das man hat – und das einem fehlt. Er ist großzügig und bestimmt zugleich, er leitet den Lernenden durch jenen Urwald, den wir abstrakt als "Bildung" bezeichnen. Er macht Mut für das Neue, weil er Sicherheit im Alten vermittelt. Er kann den Anstoß geben, sich auf die Relativitätstheorie einzulassen oder ein Computerspiel kennenzulernen.

Vor allem aber ist er sozial gerecht. Wie viele Kinder aus sogenannten Problemvierteln haben sich noch nie von einer Oper verzaubern oder von abstrakter Kunst verstören lassen? Ein Kanon, der das Allgemeinwissen abbildet, bietet Orientierungshilfe für Arbeiter- und Einwandererfamilien, die nicht so selbstverständlich mit Bildung aufwachsen wie die Angehörigen aus Mittel- und Oberschicht. "Wissen ist Macht!", dieser Schlachtruf der Arbeiterbewegung aus dem 19. Jahrhundert ist aktuell, heute mehr denn je.

Was man heute wissen muss

Nicht zuletzt lädt ein Kanon zur intelligenten Unterhaltung im Familien- und Freundeskreis ein. "Wie kann man bloß Gustav Mahler vergessen!", "Was hat ein Comic im Kanon zu suchen?" oder "Da gehören mehr Werke von Frauen rein!" Das Schöne ist: Beschränkung führt zu Entscheidungen. Willst du deinen Mahler, musst du mir erklären, warum ich meinen Duke Ellington streichen soll.

Besonders bedeutsam ist ein neuer Kanon deshalb, weil Deutschland erheblichen Veränderungen unterworfen ist: Globalisierung, Digitalisierung, Migration, Klimawandel – das sind nur ein paar der gigantischen Probleme, mit denen unser Land fertigwerden muss. Zugleich laufen den Großorganisationen, den Kirchen, Vereinen und Gewerkschaften, in denen viele Menschen sich einer gemeinsamen Sache zugehörig fühlen, die Mitglieder davon. Die Gesellschaft zersplittert in Gruppen und Untergruppen. Hier könnte ein gemeinsamer Fundus an Büchern, Filmen, Kunstwerken, Erfindungen und Entdeckungen das Große und Ganze zusammenhalten.

Vaterland? "Mutterzunge"! Die Erzählungen der deutschtürkischen Schriftstellerin Emine Sevgi Özdamar erschienen 1990. © Lêmrich für DIE ZEIT

Ein Kanon integriert, jeden auf andere Weise. Westdeutsche lesen DDR-Literatur. Alte spielen Computerspiele. Junge hören Beethoven. Zuwanderer denken über das Grundgesetz nach.

Hier unterscheidet sich mein Kanon von allen anderen, die man gemeinhin kennt. Er will Identität nicht enger definieren, sondern weiten. Mein Kanon soll nicht kleinlich und nationalistisch sein. Im Gegenteil, er will einen Weg zeigen, wie man ein modernes Land formt – auch als Gegenmittel zu allen, die glauben, der Heilsweg liege in einer rückwärtsgewandten Definition der Nation.

Aber verliert das Wissen in Zeiten von Suchmaschinen wie Google nicht an Bedeutung, weil doch alles immer und für jedermann zugänglich ist? Ein Irrglaube. Wie soll einer nach den geistigen Anführern der Französischen Revolution suchen, wenn er nicht weiß, dass 1789 eine solche – weltverändernde – Revolution stattgefunden hat? Nur wer über ein solides Wissensgerüst verfügt, kann sich aus der Nachrichtenflut das Wesentliche herausfischen, neue Erkenntnisse einordnen und die richtigen Fragen stellen.

Sicher, es geht in Schule und Familie nicht nur um die Vermittlung von Wissen. Es geht auch ums Können, um Herzensbildung, um praktisches Handeln und um das Zurechtfinden in der Gemeinschaft. Aber ich möchte den Wissenserwerb, die Vermittlung von purem "Stoff" – um das altmodische Wort zu gebrauchen – in den Vordergrund rücken. Oft wird geringschätzig gefordert, die Schule müsse "mehr als Wissen" vermitteln. Wissen aber ist die Grundlage für die Steigerungsform "mehr als Wissen".

Der zweite Punkt, in dem sich mein Kanon von den gewohnten unterscheidet: Er beschränkt sich nicht auf die Literatur. Die Zeit ist reif für einen medienübergreifenden Kanon, denn es gibt viele bedeutende und instruktive Filme, Gemälde, Sachbücher und (ja, auch) Computerspiele. Dabei richtet mein Kanon den Blick in die Welt, weil sich in Zeiten der Globalisierung auch ein nationaler Kanon nicht auf nationale Werke beschränken darf. Und zu guter Letzt spiegelt er aktuelle Entwicklungen wider – die Wiedervereinigung etwa oder die Einwanderung türkischer Arbeitsmigranten und russlanddeutscher Spätaussiedler, den digitalen Wandel und mit ihm die weltweite Vernetzung. Wenn ein Kanon ausdrücken soll, wer "wir" sind, muss ein moderner Kanon den Wandel des "wir" auch selbst vollziehen. Er muss vielfältig sein und demokratisch. So wie unser Land.

Mit diesen Gedanken habe ich mich an die Erstellung meines Kanons gemacht. Er richtet sich nicht nur an Bildungsbürger (auch wenn ich deren Selbstvergewisserung für wichtig halte), sondern soll idealerweise jeden erreichen, im Sinne meines zentralen Anliegens, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Ein gebildeter Mensch sollte etwa die Bibel und Homers Ilias gelesen haben: Diese Werke sind ein zentraler Schlüssel zu unserer Kultur. Ich halte es aber für keine realistische Forderung, jedem die komplette Lektüre abzuverlangen. Deshalb habe ich in meinen Kanon eine sehr gelungene Erklärung der wichtigsten Geschichten aus der Bibel von Christian Nürnberger aufgenommen und die meisterhafte Kurzfassung von Homers Ilias und seiner Odyssee von Walter Jens.

Sechs Oscars gab es 1978 für George Lucas’ Weltraum-Epos "Krieg der Sterne, IV". © Lêmrich für DIE ZEIT

Den Maßstab für Allgemeinbildung habe ich beim Abitur oder einem anderen erfolgreichen Abschluss der Sekundarstufe II angelegt. Der wird heute von den meisten Schülerinnen und Schülern erreicht und kann als erweiterte Grundbildung angesehen werden. Meine Leitfrage lautete: Was muss ein junger Mensch an der Schwelle zum Erwachsenendasein wissen?

Mein Kanon umfasst hundert Werke, das ist genug, um Allgemeinwissen in einer gewissen Breite abzudecken, ohne unübersichtlich zu werden. In Anlehnung an den preußischen Bildungsreformer Wilhelm von Humboldt habe ich die Wissensgebiete nach vier Arten der Begegnung mit der Welt aufgeteilt:

das künstlerisch-ästhetische Verstehen der Welt,

das sprachlich-kommunikative,

das mathematisch-naturwissenschaftliche

und das historisch-philosophische.

Für jeden Bereich habe ich 25 Werke ausgewählt, die entweder für sich stehen (wie die Mona Lisa) oder eine wichtige Erkenntnis gut erklären (etwa Einsteins Buch über die Relativitätstheorie). Boten sich mehrere Werke zur Auswahl an, habe ich mich stets für das populärere entschieden, immer der Devise folgend, alle miteinander ins Gespräch zu bringen. Deshalb Mozarts Zauberflöte statt Mozarts Don Giovanni. Soweit es möglich war, habe ich mich nicht von meinem persönlichen Geschmack leiten lassen. Mir ist aber klar, dass mein Kanon – wie alle Kanons, die je geschrieben wurden – eine subjektive Färbung hat.

Leider stammen nur wenige Werke von Frauen. Auch meinem Kanon wird sicher vorgeworfen werden, die Werke "toter weißer Männer" seien überrepräsentiert. Das liegt daran, dass die stilprägenden, typischen, populären Werke der Vergangenheit vorwiegend von Männern stammen. Sehr bald wird ein neuer Kanon in dieser Hinsicht sicher ganz anders aussehen.

Es liegt in der Natur eines Kanons, dass seine Werke älter sind, immerhin müssen sie sich über die Jahre bewährt haben. Weil ich aber die Welt von heute im Blick habe, nahm ich auch neuere Medien "auf Bewährung" mit auf. Die einleuchtendste Erklärung des Elektromotors fand ich zum Beispiel bei der Sendung mit der Maus. Ob dieses kurze Video die Jahrzehnte überdauern wird? Keine Ahnung. Wenn aber der Maßstab lautet: "Das sollte ein junger Erwachsener heute unbedingt wissen", dann gehören solche Werke auch unbedingt mit auf die Liste.

Mein Kanon entspricht nicht der reinen Lehre, gewiss. Er ist angreifbar, er macht mich angreifbar. Einen Kanon entwerfen heißt nämlich immer auch: zeigen, wer man selbst ist. Aber er schafft Unterhaltung und Austausch. Und gegenseitiges Befremden. Und das geteilte Glück über Werke, die alle gleichermaßen bewegen. Gelungen wäre dieser Kanon, wenn wir ihn nicht abarbeiten, sondern immer wieder umbauen. Gemeinsam.

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio

Kerstans Kanon

Kunst und Ästhetik

  • Musik

    • 9. Sinfonie d-Moll op. 125 Ludwig van Beethoven
    • Abendlied Matthias Claudius/Johann Abraham Peter Schulz
    • All You Need Is Love The Beatles
    • (I Can’t Get No) Satisfaction The Rolling Stones
    • Johnny B. Goode Chuck Berry
    • Like a Rolling Stone Bob Dylan
    • Nationalhymne Joseph Haydn/Hoffmann von Fallersleben
    • Das Rheingold Richard Wagner
    • Take the A Train Billy Strayhorn
    • Weihnachtsoratorium Johann Sebastian Bach
    • Die Zauberflöte Wolfgang Amadeus Mozart
  • Kunst

    • David Michelangelo
    • Fallender Soldat Robert Capa
    • Die Geburt der Venus Sandro Botticelli
    • Guernica Pablo Picasso
    • Mona Lisa Leonardo da Vinci
    • Schwarzes suprematistisches Quadrat Kasimir Malewitsch
    • Der Wanderer über dem Nebelmeer Caspar David Friedrich
  • Film

    • Krieg der Sterne, IV George Lucas
    • Kurz und schmerzlos Fatih Akin
    • Die Legende von Paul und Paula Ulrich Plenzdorf/Heiner Carow
    • Der Pate Mario Puzo/Francis Ford Coppola
    • Psycho Alfred Hitchcock
    • Manche mögen’s heiß Billy Wilder
  • Computerspiel

    • Minecraft Markus »Notch« Persson

Geschichte und Philosophie

  • Buch

    • Die Apologie des Sokrates Platon
    • Der Archipel Gulag Alexander Solschenizyn
    • Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? Immanuel Kant
    • Die Bibel (Best of) Christian Nürnberger
    • Die Entmythologisierung der Wirtschaft John Kenneth Galbraith
    • Geschichte des Islam Gudrun Krämer
    • Geschichte eines Deutschen Sebastian Haffner
    • Das Grundgesetz Parlamentarischer Rat
    • Joseph Fouché Stefan Zweig
    • Der kleine Unterschied und seine großen Folgen Alice Schwarzer
    • Der lange Weg zur Freiheit Nelson Mandela
    • Manifest der Kommunistischen Partei Karl Marx/Friedrich Engels
    • Die offene Gesellschaft und ihre Feinde Karl Popper
    • Der Reibert. Das Handbuch für den Soldaten Wilhelm Bocklet
    • Selbstbetrachtungen Marc Aurel
    • Tagebuch der Anne Frank Anne Frank
    • Utopia Thomas Morus
    • Was ist koscher? Paul Spiegel
    • Wilde Schwäne Jung Chang
    • Wir neuen Deutschen Özlem Topçu/Alice Bota/Khuê Pham
  • Film

    • Doktor Schiwago David Lean/Boris Pasternak
    • Das Leben der Anderen Florian Henckel von Donnersmarck
    • Schindlers Liste Steven Spielberg
    • Wall Street Oliver Stone
    • Zur Person: Hannah Arendt im Gespräch mit Günter Gaus Hannah Arendt/Günter Gaus

Sprache und Kommunikation

  • Buch

    • 1984 George Orwell
    • Der alte Mann und das Meer Ernest Hemingway
    • Die Blechtrommel Günter Grass
    • Buddenbrooks Thomas Mann
    • Emil und die Detektive Erich Kästner
    • Faust I Johann Wolfgang von Goethe
    • Hamlet William Shakespeare
    • Hänsel und Gretel Brüder Grimm
    • Harry Potter und der Stein der Weisen Joanne K. Rowling
    • Hundert Jahre Einsamkeit Gabriel García Márquez
    • Ilias und Odyssee Homer/Walter Jens
    • Leben des Galilei Bertolt Brecht
    • Das Lied von der Glocke Friedrich Schiller
    • Maus. Die Geschichte eines überlebenden (Comic) Art Spiegelman
    • Mutterzunge Emine Sevgi özdamar
    • Der Name der Rose Umberto Eco
    • Nathan der Weise Gotthold Ephraim Lessing
    • Die neuen Leiden des jungen W. Ulrich Plenzdorf
    • Die Pest Albert Camus
    • Der Prozess Franz Kafka
    • Pu der Bär Alan Alexander Milne
    • Ulysses James Joyce
    • Die Verwirrungen des Zöglings Törleß Robert Musil
    • Wer ist Wir? Deutschland und seine Muslime Navid Kermani
    • Der zerbrochne Krug Heinrich von Kleist

Mathematik und Naturwissenschaft

  • Buch

    • Arm und Reich. Die Schicksale menschlicher Gesellschaften Jared Diamond
    • Die Doppelhelix James D. Watson
    • Das egoistische Gen Richard Dawkins
    • Die Evolution der Physik Albert Einstein/Leopold Infeld
    • Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft Joseph Weizenbaum
    • Onkel Wolfram Oliver Sacks
    • Das periodische System Primo Levi
    • Die Physiker Friedrich Dürrenmatt
    • Roboter. Unsere nächsten Verwandten Gero von Randow
    • Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman! Richard P. Feynman
    • Der Teil und das Ganze Werner Heisenberg
    • Total berechenbar? Christoph Drösser
    • Unser ökologischer Fußabdruck Mathis Wackernagel/William Rees
    • Vom Einmaleins zum Integral Egmont Colerus
    • Der Zahlenteufel Hans Magnus Enzensberger
    • Zeit des Erwachens Oliver Sacks
    • Das Ziegenproblem Gero von Randow
  • Film

    • Der Blaue Planet Miles Barton u. a.
    • Brennstoffzelle Sabine Ennulath (»Die Sendung mit der Maus«)
    • Dinosaurier. Im Reich der Giganten Tim Haines/Jasper James
    • Eine unbequeme Wahrheit Davis Guggenheim
    • Einer von uns: Der Homo sapiens Tim Lambert/Nicolas Brown
    • Die Silicon-Valley-Revolution Jan Tenhaven
    • Türen auf: Wie funktioniert ein Elektromotor? Peter Lemper (»Die Sendung mit der Maus«)
    • Die Wüste lebt James Algar