Australische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kinder, die viel Werbung für ungesunde Lebensmittel sehen, mehr ungesunde Lebensmittel essen als Kinder, die solcher Werbung weniger oder gar nicht ausgesetzt werden. Eine Erkenntnis, die uns umhaut! Bisher dachten wir, dass Kinder, die viel Werbung für Cola, Snickers oder Pommes betrachten, umgehend ihre Eltern bedrängen: "Mama, kann ich noch einen glutenfreien Tofu-Bratling?" Oder: "Papa, wann machst du denn wieder diese vegane Romanesco-Pfanne mit Fregola?" Ach, was wäre unser Leben doch ein unwissender Dinkelnudel-Wirrwarr mit Wok-Gemüse und Kokosmilch, wenn es die australische Wissenschaft nicht gäbe!

Wir wären ja geneigt, die Wissenschaftler für den Nobelpreis in Duplologie und Hanutakunde vorzuschlagen – wenn es den bayerischen Wähler nicht gäbe. Denn der ist gerade dabei, die Erkenntnisse der Aussies als wissenschaftlich verbrämten Mungobohnensalat zu entlarven. Monatelang sieht der bayerische Wähler, wie die CSU die Flüchtlingspolitik attackiert – und am Ende wählt er AfD. Dafür müsste man die CSU auf den Mars schießen. Oder wenigstens auf den Lion.