Mit Geschmack

Dialog im Dunkeln: Tasten, riechen, hören – und am Schluss schmecken. Nur sehen kann hier niemand etwas. Für Kinder ab 8 Jahren.

Bonscheladen Ottensen: Hier wird Zucker zu Bonbons geknetet. Für Kinder gibt es eine Besucherempore zum Zuschauen. Danach: Die Lieblingssorte für zu Hause mitnehmen.

Chocoversum: In Hamburgs Schokomuseum erfährt man erst bei einer 90-minütigen Tour, wie aus der tropischen Bohne eine süße Tafel wird. Dann darf jeder eine eigene Schokolade kreieren und mitnehmen.

Kinderkochschule: In der Kinderküche Hamburg gibt es Kochkurse am Nachmittag mit Rezepten für Partys und mit saisonalen Herbstprodukten. Ab 4 Jahren.

Gläserne Backstube Effenberg am Dammtor: Wie wird Brot gebacken? So! Täglich für Zuschauer geöffnet.

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Raus in die Wildnis

Niendorfer Gehege: Auf dem Waldspielplatz rumtollen, durch Gehölz stromern, in einem Wald-Tipi spielen, Rehe füttern, Ponys reiten – und wenn das Wetter zu schlecht fürs Picknick ist, zum Abschluss ins Waldcafé Corell. Wer nicht genug vom Wald kriegen kann: Programm der Waldschule checken.

Alsterwanderweg: Von der S-Bahn Poppenbüttel runter zum Wasser und immer am Ufer entlang. Stärken mit einer Waffel im Café Alsterwiesen, eine Runde Toben auf dem großen Spielplatz im Teetzpark. Dann entweder abkürzen und an der Station Klein Borstel die Bahn nehmen oder weiter bis zur Station Ohlsdorf laufen – oder für ganz Wanderfreudige bis in die Innenstadt.

Sachsenwald Aumühle: Unterschiedlich lange Wanderungen durch Wald und Schmetterlingspark. Dazu einen Besserwisser-Wettbewerb zu Otto von Bismarck vorbereiten, der hier lebte: Wer erklärt besser, wer der alte Herr war? Kinder oder Eltern?

Hirschbrunftkämpfe im Duvenstedter Brook: Für Besucher werden im September und Oktober extra Unterstände aufgebaut. Nichts für schreckhafte Kinder.

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Rein zum Lernen

Altonaer Museum: Wechselnde Ausstellungen, dazu unterm Dach der Kinderolymp mit Tobe- und Ausruhflächen und ein Stockwerk tiefer das Kinderbuchhaus mit Workshops und Lesungen.

Polizeimuseum: Mit Rallyes und Ermittlerspielen gibt das Museum Einblicke in die Arbeit der Polizei.

KiBi – Kinderbibliothek: Neben Büchern kann man auch Filme, Hörspiele und Computer-Games ausleihen

Kids at Work: Spielen, forschen, lernen – das können Kinder in dieser Spielhalle in Eppendorf mit Labor, kinetischem Sand und Experimentierstationen. Man kann auch Kurse buchen. Ab 1 Jahr.

Zoologisches Museum: Auf 2000 Quadratmetern werden Präparate von exotischen und heimischen Tieren präsentiert, darunter Walskelette, Bären und Raubkatzen.

Hamburger Unterwelten: Wie Hamburg unter der Erde aussieht, erkunden Familien bei diesen Führungen durch Bunker, Tunnel, Siele und Katakomben.

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Sehen und Hören

Verein KinderKinder: Organisiert jedes Jahr das "laut und luise"-Festival in Planten un Blomen und bietet auch im restlichen Jahr Musik- und Theaterprogramm.

Verein Seiteneinsteiger: Bündelt (fast) alles, was an literarischem Programm für junge Leser los ist. Im Oktober ist das besonders viel, wegen des Seiteneinsteiger Lesefestes.

Die Elbautoren: Ein Netzwerk von Hamburger Kinder- und Jugendbuchschreibern, das auch eigene Veranstaltungen organisiert.

Kinderfilmring Hamburg – Kino überall: Soziale und kulturelle Einrichtungen zeigen ausgesuchte Kinderfilme auf großer Leinwand bei kleinem Preis.

Familienkonzerte: Musikalische Entdeckungsreisen für Kinder ab drei Jahren bieten die Formate "Mit-Mach-Musiken" und "Familienkonzerte" der NDR-Ensembles.

Instrumentenwelt: Ob Geige, Trompete, Pauke oder die orientalische Oud: In der Instrumentenwelt der Elbphilharmonie können Kinder ab vier Jahren mit ihren Eltern an Musik-Workshops teilnehmen.

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Draußen toben

Abenteuerspielplatz Grasbrookpark: Moderne Spielfläche mit Palmenkletterwald, Piratenschiff und Baumhaus.

Johannes-Prassek-Park: Eine 3500 Quadratmeter große Grünanlage in Barmbek-Süd mit Tischtennisplatten, Bolzplatz, Basketballfeld und Skaterbahn.

Bullerberge: Riesige Spielanlage in Planten un Blomen mit großen Kletterbergen, Hangel- und Balancierelementen. Es gibt einen Kiosk, Toiletten und einen Wickelraum.

Kletterwald Hamburg: Sieben Parcours auf ein bis zehn Meter Höhe mit Umlaufsicherungssystem für Kinder ab einer Körpergröße von 1,10 Meter.

ErlebnisWald Trappenkamp: Abenteuerspielplatz mit Westernfort, Rutschenturm und Wildschwein-Safari.

Almthof: Auf dem Erlebnisbauernhof mit Hofcafé im Kreis Pinneberg kann man beim Melken zuschauen, Trecker fahren und auf einer Strohburg toben.

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Richtig auspowern

Rabatzz: Hamburgs größter Indoor- Spielplatz in Stellingen lockt mit Rodeo-Bullenreiten, zwei Steilrutschen und einem Hochseilgarten.

Sprung.Raum: Im modernsten Trampolinpark Deutschlands kann sich die ganze Familie in 15 Bereichen austoben. Ab 5 Jahren.

Flashh: Auf über 200 Boulder-Routen kann in Bahrenfeld geklettert und gehangelt werden, ohne Seil und in Absprunghöhe. Für die Jüngsten gibt es einen Extrabereich mit bunten Griffen und weichen Matten. Ab 6 Jahren.

Arriba Erlebnisbad: Reifen- und Turborutsche, Wildwasserbach und Hangelnetz sorgen in Norderstedt für Action.

MidSommerland: Erlebnisbecken mit Wikingerschiff und Wasserkanone, Insel und Wildwasserkanal in Wilstorf.

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Technik erleben

Hafen: Wie kommt ein Schiff ins Trockendock? Wie wurde der Elbtunnel gebaut? Was ist in Containern drin? Das erfahren Kinder von 6 bis 10 Jahren beim Rundgang "Wie geht denn das? – Der Hafen für Kinder".

Flughafen: Wenn es zu kalt wird, müssen Flugzeuge enteist werden. Wie das funktioniert, lernen Kinder ab fünf Jahren bei den täglichen Flughafentouren. Auch mit dabei: Besuche im Tower und im Tanklager.

Lokschuppen: Fahrten mit der Hebeldraisine und einem Feldbahnwagen, Vorführungen im Lehrstellwerk und Modellstraßenbahnen zum Selberlenken – das gibt es sonntags im ehrenamtlich organisierten Eisenbahnmuseum Aumühle.

Müllverbrennungsanlage: Die Führungen der Hamburger Stadtreinigung in Billbrook sind kostenlos. Kinder können dabei zuschauen, was mit Restmüll und Verbundstoffen passiert.

Feuerwehr-Informations-Zentrum: Wie sie brenzlige Situationen meistern, schildern erfahrene Feuerwehrbeamte täglich mit viel Anschauungsmaterial in St. Georg.

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Handy erwünscht

Geocaching: Schnitzeljagd per GPS lohnt sich in Hamburg. Auf jedem Quadratkilometer sind durchschnittlich 3,7 Schätze versteckt. Man braucht nicht mehr als ein Smartphone und eine passende – oft kostenlose – App. Eine organisierte Geocaching-Rallye bietet etwa heldenausflug.de von 39 Euro an.

Digi-Schnitzeljagd: Statt Pfeilen und Zeichen schickt das erste Team Fotos mit Wegmarken an das Verfolgerteam. Empfehlung: Zwischendurch Selfies und am Ende ein Gruppenbild machen. So kann man die Fotos später ausdrucken und ganz analog ins Familienalbum kleben.

Digitalwerkstatt: Wie man Roboter baut, ein Spiel programmiert und sicher durchs Internet surft, lernen Kinder und Eltern in regelmäßigen Kursen oder einmaligen Workshops am Rotherbaum. Ab 6 Jahren.

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Hoch hinaus

Hasselbrack: Wer sagt, dass man in Hamburg keine Gipfel erklimmen kann? Der Hasselbrack in den Harburger Bergen ist mit 116,2 Metern über Normalnull die höchste natürliche Erhebung der Stadt.

Elbphilharmonie: Über die längste Rolltreppe der Welt zur Besucherplattform hochschweben und sich ausgiebig in alle Richtungen umsehen.

Sankt Petri: Michel kann jeder – der Petri-Kirchturm ragt sogar noch einen Meter höher in die Luft. Bis in die Turmspitze muss man 544 Stufen hochklettern und blickt dann von 123 Meter Höhe auf und über die Stadt.

Köhlbrandbrücke: Wer weiß, wie lange es sie noch gibt? Also alle rein ins Auto, einmal rüberfahren und aus dieser Perspektive den Hafen und die Stadtkulisse bewundern.

Elbinsel Kaltehofe: Auf dem Naturerlebnispfad sollte man in die Höhe schauen. Es geht an Insektenhotels und Vogelbeobachtungsplattformen vorbei. Man kann sich Ferngläser ausleihen und von interaktiven Informationstafeln lernen.

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Was zum Futtern

Memory: Das kinderfreundlichste unter den Hamburger Spitzenrestaurants. Man hat viel Platz, im Sommer auch im ruhigen Garten. Die Besitzerfamilie hat selbst zwei Kinder, die gern mal Hallo sagen.

Italiano: Solide Küche mit Pizza und Pasta im Lehmweg. Unschlagbar ist die Lage: Der eingezäunte Spielplatz ist von der Terrasse kaum einen Olivensteinwurf entfernt. Hier kann man beim Espresso seine Kinder beaufsichtigen.

Bona’me: Die kurdisch-türkische Konkurrenz zu Vapiano punktet nicht nur mit einer immensen Auswahl frischer Speisen zum Teilen. Hier ist man auch auf größere Familien eingerichtet.

Stüffel: Gutes Essen, sehr gute Weine und vor allem: ein eigener Bootsverleih. Nach einer Tour auf der Alster kann man es sich gleich am Isekanal gemütlich machen.

Gut Wulksfelde: Landleben! Tiere! Pädagogischer Mehrwert! Der Gutshof am Stadtrand lässt erleben, wo unser Essen herkommt. Und bringt es in guter Bio- Qualität auf den Tisch.

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