Wenn Björn Höcke am Fenster seines Wohnhauses in Bornhagen steht und den Hang hinab auf das kleine Dorf im nördlichsten Zipfel Thüringens blickt, sieht er eine Art konservatives Traumbild von Deutschland. Eine 300-Seelen-Gemeinde am Fuße einer Ritterburg, umgeben von dichten Wäldern und saftigen Wiesen, dazu eine evangelische Kirche aus der Kaiserzeit.