Etwas anderes als die absolute Mehrheit konnte sich die CSU kaum vorstellen. Doch jetzt erscheinen sogar 35 Prozent wie ein gutes Ergebnis. Und die oberen Parteifunktionäre sind hin- und hergerissen: Stabilität oder Neuanfang?
Die CSU steht kurz vor der bayerischen Landtagswahl vor einer möglichen historischen Niederlage, mit nur noch 33 Prozent in den Umfragen. Ministerpräsident Markus Söder und Parteichef Horst Seehofer stehen gemeinsam am Grab von Franz Josef Strauß, während interne Konflikte und strategische Fehler die Partei spalten. Die Frage nach der Führung der Partei nach der Wahl ist unklar, da Seehofer nicht zurücktreten will und Söder zögert, die Macht zu übernehmen. Die CSU kämpft mit dem Verlust ihrer einstigen Souveränität und der wachsenden Konkurrenz durch die AfD und die Grünen. Stabilität und Geschlossenheit werden als Schlüssel zur Bewältigung der Krise angesehen, während die Partei vor einer möglichen Neuerfindung steht, sollte sie die Wahl deutlich verlieren.
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Wenn alles langsam zu seinem Ende kommt, wenn alle Plakate geklebt und
alle Bierzeltbühnen bestiegen sind, die Dinge aber immer noch nicht besser laufen wollen, dann
helfen nur noch höhere Mächte. Also stehen Ministerpräsident und Parteichef, die beiden
Männer, die eigentlich kaum noch miteinander reden, an einem Mittwoch im Oktober Seit’ an
Seit’ am Grab von Franz Josef Strauß. Dem Übervater, der vor 30 Jahren starb und dessen
Vermächtnis heute zentnerschwer auf den Schultern seiner Erben liegt. Die Einheit von Land,
Leuten und Partei, die scheinbar ewig gültige Hegemonie – mit Strauß begann die unheimliche
Erfolgsgeschichte der CSU. Mit Markus Söder und Horst Seehofer könnte sie am Sonntag enden.
Bei nur noch 33 Prozent liegt die Partei im aktuellen Bayerntrend.