Mit der schwarzen Latzhose fing es an. Das war im Herbst vor zwei Jahren. "Serviceteam im Auftrag der BVG" stand darauf, und Andreas Metter freute sich, dass ihm sein Arbeitgeber, ein Subunternehmen der größten deutschen Nahverkehrsgesellschaft, zum ersten Mal überhaupt Dienstkleidung stellte. Seitdem putzt er darin Berlins U-Bahnhöfe. Die Enttäuschung kam bei der Unterschrift unter seinen achten befristeten Jahresvertrag. Darin fand sich ein neuer Passus: 30 Euro wurden Metter abgezogen, für die Hose.
Fast zehn Jahre arbeitete er damals schon bei der Gebäude- und Verkehrsmittelreinigung GmbH & Co. KG (GVR), einem Dienstleister, der für die Berliner Verkehrsbetriebe den Dreck wegmacht. Obwohl er nur circa 1.500 Euro netto verdient, hat Metter den Job gern gemacht. Doch mit dem Verhalten seines Arbeitgebers will er sich nicht länger abfinden.