Als der Schlamm den Fluss hinunterrollte, saß Seu Vicente in seinem Fischerboot. Erst wurde das Wasser dicker, als hätte jemand saure Sahne untergehoben. Ein erdiger Geruch wehte über den Fluss. Dann sah Vicente die Welle. Erst durchsichtig und rein, Flusswasser, wie er es kannte. Doch Fische sprangen aus den Wellen, schnappten nach Luft. Dahinter, den Fluss vor sich hertreibend, kam der Schlamm, rot und dick. Er erreichte Vicentes Motorboot, hob den Kahn hoch, der Motor heulte, als müsste die Schraube durch Lehm schneiden.