Bei den Briefen, die ihn letztlich ins Gefängnis bringen, beweist Markus E. Kreativität. Mal schreibt der Pfarrer 18.000 Euro auf die Rechnung, mal 12.000. Auch den Namen der angeblichen Sachbearbeiterin tauscht er ab und zu aus. Eines aber ändert sich nie: Absender ist jedes Mal eine estnische Filmproduktionsfirma mit Unternehmenssitz Tallinn. Kaum aus dem Drucker gekommen, werden die Papierbögen noch einmal ergänzt. E. greift zum Stempel, setzt ein "Sachlich richtig" oder "Zur Zahlung angewiesen" dazu.