Die hier abgebildete Scrabble-Konstellation bot sich mir neulich in einer Partie mit Gabriele Flade-Steinhoff. Die Freiburgerin führt mit rund 30 Augen. Ich platzierte seinerzeit VIA auf 8A–8C. Mit den 27 Punkten für dieses Wort (ohne Blankoeinsatz) konnte ich immerhin den Rückstand fast wettmachen. Allerdings ließ mich das Gefühl nicht los, dass die Situation den einen oder anderen höher dotierten Zug erlaubt hätte.

So zermarterte ich mir späterhin stundenlang den Kopf, ob nicht irgendwo ein Bingo anzulegen wäre. Zumal die beiden Blankos auf dem Bänkchen einen selten auftretenden Vorteil darstellten. Beim Grübeln kamen mir zwar einige 7-Buchstaben-Wörter (wie GANOVIN, KONVOIS und OVATION) in den Sinn, nur ließen sich all diese schönen Begriffe nirgends anlegen.

Am Ende fand ich lediglich zwei Möglichkeiten, mehr als jene eingangs erwähnten 27 Punkte zu erzielen. Doch die Differenz von zwei respektive vier Augen wäre mir das Opfern beider Blankos sicherlich nicht wert gewesen.

Lösung aus Nr. 45:

Jörg Papewalis legte ACETYLEN auf B2–B9 und erhielt für diesen Zug stolze 132 Punkte, unter anderem da das Y insgesamt sechsfach zählte