Um die halbe Welt bin ich geflogen, um jene zaubrischen Inseln zu besuchen, auf denen man angeblich der Schöpfung bei der Arbeit zusehen kann. Und dann das: Es stinkt im Paradies. Viehisch. Auf dem Pier, den Bürgersteigen, am Strand und sogar auf den Parkbänken des Hafenstädtchens Puerto Baquerizo Moreno auf San Cristóbal fläzen sich Hunderte Seelöwen. Gut so, einerseits. Denn dafür kommt man schließlich her: um auf Tuchfühlung zu gehen mit all jenen Geschöpfen, die sich im Irgendwo des Südpazifiks zu ganz eigenen Arten entwickelt haben. Andererseits schlecht: Ich habe ein wichtiges Reiseutensil vergessen – die Nasenklammer.