Facebook

Thomson-Reuters © Jelka Lerche

Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Im Frühjahr kam heraus, dass Millionen Nutzerdaten von Facebook an die umstrittene Firma Cambridge Analytica weitergegeben worden waren. Kurz darauf schockte das Unternehmen mit schwachem Umsatz. Dann geriet Facebook wegen gezielt gestreuter Fake-News in die Kritik. Sie wurden unter anderem von russischen Akteuren gepostet. Mit mehr Personal will man nun gegen ähnlichen Missbrauch anarbeiten, was die Kosten treibt.

Apple

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Erfolg hält nicht ewig. Noch im August war Apple das wertvollste Unternehmen, das es je an der Börse gab. Doch im November wurden weniger iPhone-Verkäufe gemeldet als erwartet. Mit den Smartphones werden zwei Drittel des Umsatzes generiert. Es missfällt den Investoren auch, dass das Management künftig keine Angaben zu den abgesetzten Stückzahlen machen will. Zwar erwirtschaftet Apple gute Gewinne, doch der Hersteller hängt vom iPhone ab.

Amazon

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Lange war Amazon vom Erfolg verwöhnt, doch jetzt enttäuscht der Versandhändler beim Umsatz, die Prognosen für das Weihnachtsgeschäft sind schwach. Derweil melden klassische Einzelhändler wie Macy’s und Walmart wieder bessere Geschäfte. Viele fragen sich: Bleibt Amazon die Nummer eins? Firmenchef Jeff Bezos sagt selbst: "Amazon wird eines Tages zusammenbrechen." Die Kartellbehörden könnten das beschleunigen, sie stören sich an der Dominanz des Giganten.

Netflix

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Konkurrenz verdirbt das Geschäft. Amazon hat ein Video-Angebot. Apple drängt ins Content-Geschäft. Und nächstes Jahr will die Walt Disney Company einen eigenen Streaming-Service anbieten. All das schadet Netflix. Um dagegenzuhalten, gibt die Plattform Milliarden für neue Produktionen aus. Netflix investiert jedoch auf Pump. Ende September lagen die Schulden bei knapp 12 Milliarden Dollar, dann meldete das Unternehmen, es werde weitere 2 Milliarden Dollar aufnehmen.

Alphabet

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Immer Ärger mit den Chefs. Erst demonstrierten Alphabet/Google-Mitarbeiter Anfang Oktober gegen Geschäfte mit dem Pentagon. Im November kam raus, dass das Unternehmen sexuelle Übergriffe durch Manager nicht nur verschwiegen, sondern diese auch großzügig abgefunden hatte. Investoren sorgen sich um die Margen beim Online-Anzeigengeschäft. Und schließlich ist Amazon bei der Produktsuche im Netz ein starker Konkurrent geworden.