Ursula von der Leyen hat einen Beraterskandal am Panzer. Wenn wir alles richtig verstanden haben, kam der so zustande: Das Verteidigungsministerium hat Berater verpflichtet, die Experten im eigenen Haus dabei beraten sollten, wie sie das Rüstungschaos beheben könnten, das andere Berater zuvor angerichtet hatten. Da die Berater aber ratlos waren, kamen neue Berater hinzu, die die Berater beraten sollten, wie man richtig berät. Da Berater-Berater aber ein neuer Zweig des Beraterwesens ist, braucht man Berater, die unerfahrene Berater-Berater dabei beraten, gute Berater-Berater zu werden – also kamen weitere Berater hinzu. Das kostet dann halt schnell mal 200 Millionen Peanuts.

All dies erinnert sehr an diesen Film – war es Die nackte Kanone 2½, Police Academy 5 oder Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos von Alexander Kluge? –, in dem Jungs auftauchen, die sagen, sie seien die Jungs, die die Jungs rausholen sollen, die die Jungs rausholen sollen. Jungs, die sie rausholen aus ihrem Schlamassel, könnte von der Leyen jetzt auch gut gebrauchen. Aber die brauchen erst mal Berater. Und die Jungs, die die Jungs rausholen sollen, die von der Leyen rausholen sollen, dann auch.