Erstaunlich, wie viele Erinnerungen ein Anblick aus lange vergangenen Tagen wachruft. Die Alte Mühle in Sasel bei der Mellingburger Schleuse sah während des Zweiten Weltkriegs aus wie heute, auch das Kopfsteinpflaster von damals ist erhalten. Dies war sein Arbeitsweg. Die Mühle war noch in Betrieb, die Grießsuppe fällt ihm ein, die man hier bekam, ohne Essensmarken. Plötzlich ist auch der Name der kaschubischen Familie wieder da, die im alten Mühlhäuschen wohnte und ihn, den 16-Jährigen, "Jungchen" nannte. Der Lichtkegel der Grubenlampe, mit der er im Winter seinen Weg fand. Und die Gestalten, die ihm unterwegs begegneten.