Am fünfzehnten Tag nach der Auferstehung, einem windstillen Donnerstag im November, zeigt sich der Herbst von seiner christdemokratischen Seite. Der Himmel über dem Sauerland ist klar und blau, bestes Flugwetter, aber von Friedrich Merz ist nichts zu sehen. Auf dem Platz in der Flugzeughalle, an dem gewöhnlich seine private Maschine steht, ist eine Lücke entstanden. Merz muss schon aufgebrochen sein, in die Hauptstadtpolitik, nach Berlin. Im Sauerland, wo er aufwuchs und bis heute mit seiner Familie lebt, war er noch Rechtsanwalt und Geschäftsmann. Dann hob er ab und verwandelte sich in einen Hoffnungsträger.