Gerade steht er wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit: der Mann. Als Täter und Bedrohung, als latente Gefahrenquelle, die nur durch geeignete Sicherheitsmaßnahmen unter Kontrolle zu halten ist. Das gilt vor allem dann, wenn "Er" in der Mehrzahl auftritt. "Junge Männerhorden" seien "das Gefährlichste, was die menschliche Evolution hervorgebracht hat", befand kürzlich Winfried Kretschmann, der Ministerpräsident Baden-Württembergs. "Solche testosterongesteuerten Gruppen können immer Böses anrichten."