Mein Experiment beginnt mit einer Beichte: Ich bin fürchterlich scheinheilig. Wenn ich die Bilder von Meeren sehe, in denen mehr Müll schwimmt als Fisch, könnte ich heulen. Stehe ich kurz darauf im Supermarkt, kaufe ich Salatgurken, die in Plastik gehüllt sind. Als Modejournalistin schreibe ich regelmäßig über nachhaltige Kleidung, aber wenn ich neue Unterhosen brauche, kaufe ich sie günstig im Dreierpack bei H&M. Kurzum: Mein Lebensstil belastet die Umwelt, und ändern tue ich wenig.