Vor einigen Wochen präsentierten wir an dieser Stelle ein Rätsel in Mundart. Die Wörter aus dem kurpfälzischen Dialekt waren mehrheitlich nicht im Rechtschreib-Duden erwähnt, dennoch fand die Variante großen Anklang. Ob das Echo auf das heutige Rätsel genauso erfreulich ausfällt, bleibt abzuwarten.

Jedenfalls sind alle bereits auf dem Spielfeld platzierten Formen zulässig. Darauf legt der Autor dieses Werkes, Hans Linhart, großen Wert. Zudem sind die Begriffe samt und sonders dem Österreichischen entnommen. Einige waren mir als Norddeutschem bereits vertraut (wie der POWIDL, das MÄDEL, das Verb DRAHN oder auch REX (von "einrexen")), andere stellen Neuland dar (wie das VEIGERL, das GULYÁS (alternative Schreibweise für Gulasch) und die THUJE (gemäß Duden österr. für Lebensbaum)).

Das Lösungswort, das der Salzburger Verfasser ersann, erfüllt gleich zwei bereits erwähnte Kriterien: Es stammt aus dem Österreichischen – und ich habe es nie zuvor gehört. Dotiert ist es mit mehr als 100 Punkten.

Lösung aus Nr. 48:

Wie das von Regula Schilling platzierte DYAS auf 12C–12F war YAWL auf F11–F14 mit 33 Punkten dotiert. Einen resp. vier Zähler mehr brachte YAWLS auf F11–F15 bzw. NY auf L11–L12

Es gelten nur Wörter, die im Duden, "Die deutsche Rechtschreibung", 27. Auflage, verzeichnet sind, sowie deren Beugungsformen. Die Regeln finden Sie im Internet unter www.scrabble-info.de