Das Chaos auf Deutschlands Gleisen wird von einem Großraumbüro in Frankfurt am Main aus verwaltet. Mittendrin: Achim Wolters. Der 60-Jährige fing 1974 bei der Deutschen Bundesbahn an und hat gerade den schwierigsten Job aller Zeiten. Er leitet das Betriebsmanagement der Deutschen Bahn. Das bedeutet, Wolters wacht über etwa 40.000 Personen- und Güterzüge, die täglich auf den Schienen in Deutschland unterwegs sind. Sie alle sollen planmäßig abfahren und ankommen. Und tun es leider immer seltener.