Als Präsident Donald Trump vergangene Woche den chinesischen Staatschef Xi Jinping am Rande des G20-Gipfels in Argentinien zum Abendessen traf, brachte er jemanden mit: seinen Mann für Handel und Grobes, Peter Navarro. Das ist insofern bemerkenswert, als Navarro ein erklärter Gegner Chinas ist. Die Chinesen seien "moralisch degeneriert", hat er einmal gesagt, und die größte Bedrohung des Weltfriedens seit Nazi-Deutschland. Zwei Bücher hat er über China geschrieben. Titel: Den Drachen konfrontieren und Tod durch China. Dazu passte Trumps Drohung noch kurz vor dem Dinner, sein Land mit Strafzöllen von 25 Prozent auf Waren aus China zu schützen.