Bis vor einigen Monaten war Kochen für die Ruanderin Emeritha Basekanimbereka vor allem ein zeit- und holzraubendes Geduldsspiel. An einer Feuerstelle aus drei Steinen hockte sie manchmal stundenlang vor dem Topf, bis das Essen gar war.
Aber jetzt hat die Frau aus dem kleinen Dorf Kamutamu unweit der Hauptstadt Kigali einen Kochofen. Das ist ein kniehohes Gefäß aus Edelstahl. Es sieht aus wie eine kleine, glänzende Tonne. Basekanimbereka legt ein paar kleine Holzscheite hinein und zündet sie an. Ihr Kochtopf ist schmal genug, um in das Edelstahlgefäß hineinzupassen, und hat überstehende Ränder, sodass Basekanimbereka ihn oben einhängen kann.