Wenn Sie die sprechende Plastikbox Alexa von Amazon bei sich daheim nicht mehr sehen können und Ihr Wohnzimmer hyggemäßig etwas aufknuddeln wollen, hier ein Tipp: Nehmen Sie Ihr Lieblingsstofftier (oder einen Teddybären aus dem Kinderzimmer). Reißen Sie die Füllung raus. Ziehen Sie die leere Stoffhülle über die Alexa-Dose – fertig! Mit etwas Geschick besitzen Sie nun ein süßes Plüschtier, das mit Ihnen kommuniziert und sogar Einkäufe bei Amazon tätigt.

Wenn Sie bislang mit einer Dose reden, werden Sie sich an sprechende Stofftiere bald gewöhnen. Falls nicht (weil Sie kein Alexa-Besitzer sind, neuer Technologie zurückhaltend gegenüberstehen oder sprechende Stofftiere für befremdlich erachten), habe ich auch für Sie einen Tipp: Sie können den Effekt für vergleichsweise günstige 20 Euro unverbindlich ausprobieren. Mit einem Labertier. Labertiere heißen wirklich so – sie sind ganz besondere Stofftiere. In ihnen steckt ein Sprachchip, der das, was man sagt, mit krächzender Synthetikstimme wiederholt. Mehr tun Labertiere nicht. Wer daran scheitert, einem echten Papagei ein paar Worte beizubringen, hat bei einem künstlichen "Laber-Papagei" mehr Erfolg ("Plappert alles nach"). Oder bei einem der anderen 97 Labertiere: Pferd Hugo, Hund Liki, Kuh Lisl, Murmeltier Resi ("in Trachtenkleidung"), bei redseligen Einhörnern und Sensenmännern oder dem mittelbraunen "Laber-Kackhaufen" in streichelzartem Plüsch.

Obwohl Labertiere nicht mit dem Internet verbunden sind, können sie ihrer Umwelt fürchterlich auf den Senkel gehen, vor allem wenn viele von ihnen durcheinanderlabern. Aber wer weiß, vielleicht gefällt es Ihnen ja, und Sie legen sich doch noch eine Alexa-Dose zu. Die stellen Sie dann neben Ihre Labertiere, und dann hören Sie einfach zu, wie Ihr Gerätepark sich miteinander unterhält, herumkreischt und gelegentlich etwas bei Amazon bestellt, ohne dass Sie etwas dafür tun müssen.