Es ist noch dunkel draußen, als Howard Wilkinson seine Vorgesetzten vor der Unterwelt warnt. Er hat während seines Weihnachtsurlaubs lange darüber nachgedacht, jetzt ist er sich sicher. Am frühen Morgen des 27. Dezember 2013 tippt er in seinem Büro in Tallinn eine E-Mail auf Englisch. Betreffzeile: "Whistleblowing Offenlegung – wissentliche Geschäfte mit Kriminellen in der Filiale in Estland".