Strudel aus Plastik

Kunststoffabfälle gibt es in allen Ozeanen. Das Ausmaß ist jedoch schwer zu bestimmen, weil Forscher wenig exakte Daten haben und viel mit Annahmen arbeiten. 80 Prozent des Plastiks im Meer wurden ursprünglich an Land entsorgt.

Quelle: Lebreton et. al.: "River plastic emissions to the world’s oceans", 2017

Wo sich das Wasser auf der Erde befindet

Quelle: FAO

Anteil der globalen Wassermenge, der für Menschen nutzbar und zugänglich ist

Quelle: FAO

Flüsse, die besonders viel Plastik in die Ozeane tragen

Jangtse (China) 330.000 Tonnen pro Jahr, Xi (China) 73.900, Huangpu 40.800 (China), Ganges (Indien/Bangladesch) 115.000, Cross (Nigeria/Kamerun) 40.300, Brantas (Indonesien) 38.900, Solo (Indonesien) 32.500, Amazonas (Brasilien/Kolumbien/Peru) 38.900

Quelle: Lebreton et. al.: "River plastic emissions to the world’s oceans", 2017

Bewässern und trinken

Weltweit wird das meiste Wasser für die Landwirtschaft benötigt. In weiter entwickelten Regionen wird die Industrie größter Verbraucher.

Quelle: FAO (Verbrauch), Geomar (Müllstrudel)

Wie Menschen an ihr Trinkwasser gelangen

Quelle: Washdata (Unicef/WHO) © ZEIT-Grafik: Anne Gerdes

Wie große Mengen des Treibhausgases den pH-Wert des Wassers verändern und den Meerestieren schaden.

1) Weiterhin gelangt zu viel CO2 in die Atmosphäre.

2) Wasser kann CO2 aufnehmen. Dabei entstehen Wasserstoff-Ionen.

3) Die Wasserstoff-Ionen senken den pH-Wert. Das Wasser wird saurer.

4) Saureres Wasser greift zum Beispiel das Kalkskelett von Korallen an.

5) Viele Meerestiere werden ihrer Nahrungsgrundlage beraubt.

© ZEIT-Grafik: Anne Gerdes