Eine eigentümliche Koinzidenz: Während die Republik gerade landauf, landab versucht, sich der Verbrechen von Auschwitz und damit der Schoah zu vergewissern, steht ein Rechtsstreit ins Haus, der Geschichte machen dürfte. Geht es doch um ein Buch, das wesentlich Schlimmeres bedeutet als nur eine unterhaltsame Geschichtsklitterung: die entwürdigende Ausbeutung und Verhöhnung eines NS-Opfers.