Im letzten Sommer waren es die Waldbrände, verursacht von extremen Dürren, die nahezu zeitgleich rund um den Globus aufflammten, in Kalifornien, Griechenland, Brandenburg, Schweden. Jetzt, ein halbes Jahr später, flammen die Proteste auf, wieder weltweit: in Schweden, Belgien, Australien, Deutschland, den USA. Es sind Schülerinnen und Schüler, die auf die Straße gehen, Woche für Woche mehr, immer freitags, nach dem Vorbild der 16-jährigen Greta Thunberg. Die Schwedin fing während der Hitzeperiode im Sommer an, sich vor das schwedische Parlament in Stockholm statt in die Schule zu setzen. Mit einer einfachen Forderung an Politik und Gesellschaft: endlich entschlossen gegen die nicht mehr zu leugnende Klimakrise vorzugehen.