Alle paar Jahre hat Hitler Konjunktur im deutschen Kunsthandel. Dann bieten Auktionshäuser Zeichnungen und Aquarelle an, die angeblich von der Hand des Diktators und überwiegend aus jener Zeit stammen, in der er sich noch als Postkartenmaler über Wasser zu halten versuchte. Die Käufer kommen vor allem aus der arabischen Welt, in letzter Zeit aber auch verstärkt aus China und immer wieder aus Deutschland selbst. In dieser Woche ist es wieder so weit: Am Samstag sollen bei einer "Spezialauktion Adolf Hitler" im Nürnberger Auktionshaus Weidler unter anderem 31 Papierarbeiten zum Aufruf kommen, die angeblich zwischen 1909 und 1936 entstanden.