Die Begegnung dauerte kaum eine Minute, doch im Grunde birgt sie die ganze Geschichte. Während die Gäste sich an der Garderobe tummeln, Wiedersehenswünsche in die Runde werfen und an die kalte Nachtluft drängen, steht er immer noch da, so wie er an diesem Abend oft dagestanden hat: mit dem Rücken zur Wand, gegen den einen Teil der Gesellschaft abgeschirmt, den anderen fest im Blick. Nun lehnt er an der Weintheke und fixiert den Ausgang. Ich bitte meine Freunde, draußen auf mich zu warten. Dann gehe ich, weil ich ihn erkannt habe, zu ihm hin und stelle mich vor.