Der Gymnasiast aus kulturbeflissenem Arzthaushalt interessierte sich früh für Kunst und schrieb Gedichte. Trotz seiner Ambitionen fügte er sich dem Wunsch des Vaters und begann ein Medizinstudium, suchte aber immer den Kontakt zu literarischen Kreisen – auch in der Metropole, wo er sein Studium abschloss. Seine ersten beiden Publikationen mit Liedern und Romanzen fanden Anklang bei Publikum und Kritikern, einer nannte seine Gedichte "gar frisch, theils zärtlichen Inhalts, theils schöne und treue Landschaftsmalereien". Um der Verwechslung mit einem arrivierten Dichter zu entgehen, hatte er seinen Vornamen geändert und dem Familiennamen seinen Geburtsort beigefügt.

Im politischen Aufbruch der Zeit schloss er sich der demokratischen Bewegung an, schrieb sozial engagierte Gedichte und begrüßte die Revolution mit Oden. Doch die Begeisterung schwand, nachdem er eine Bankierstochter geheiratet hatte und in den Genuss einer Jahresrente seines Schwiegervaters kam. Noch einige Jahre arbeitete er als Arzt, dann widmete er sich ausschließlich der Literatur.

Die Flusslandschaft vor seiner Tür versorgte ihn mit allem, was er als Heimatpoet für seine zahlreichen Werke brauchte. Seine Sagen und Rittergeschichten füllte er mit verwunschenen Orten, pittoresken Landschaften und einer schönen, verderbenbringenden Sängerin. Dann wagte er sich an moralisierende Theaterstücke und schrieb Berichte über Kunst. Das neue Reich begrüßte er mit einem Band patriotischer Lieder: "Durch Kampf zum Sieg". Wer war’s?

Lösung aus Nr. 6:

Roger Federer, geb. 1981 in Basel, gilt als "König" der Tennisspieler. 310 Wochen führte er die Weltrangliste an, zuletzt als bisher ältester Spieler. Er gewann achtmal Wimbledon, sechsmal die Australian und fünfmal die US Open. 2016 pausierte er wegen Knieproblemen, 2018 wurde er zum fünften Mal "Weltsportler des Jahres"