Peter Falk (1927–2011) war ein amerikanischer Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als zerknitterter Inspektor Columbo in der gleichnamigen Fernsehkrimiserie bekannt wurde. Er wurde zweimal für den Oscar nominiert, gewann fünf Emmys und einen Golden Globe. Wie Humphrey Bogart und John Wayne war er aber auch ein begeisterter Schachspieler, der gerne Turniere als Kiebitz besuchte.

Wie die Website de.chessbase.com berichtete, traf Falk 1983 beim US-Open im kalifornischen Pasadena den Turniersieger und Vizeweltmeister Viktor Kortschnoi und den amerikanischen Großmeister Yasser Seirawan und verfolgte aufmerksam und offensichtlich sachkundig die Analyse ihrer Partie, entsprechend zierte das Titelblatt der Dezemberausgabe von Chess Life ein Foto dieser Begegnung.

In einer Columbo-Folge aus dem Jahr 1973 mit dem Titel Schach dem Mörder begegnen sich die beiden Protagonisten: Der schon etwas abgehalfterte amerikanische Weltmeister (der Mörder) und sein russischer Rivale (das Opfer) – mit klarem Bezug zum WM-Kampf Fischer – Spasski ein Jahr zuvor – treffen zufällig in einem Restaurant aufeinander und beginnen auf einer karierten Tischdecke mit primitiven Mitteln eine Partie Schach: Salzstreuer d2–d4, Pfefferstreuer d7–d5 und so weiter, um diese später im Hotelzimmer des Amerikaners fortzusetzen.

Mit welcher prächtigen Kombination gewinnt der Russe als Weißer zwar die Partie, muss dies aber mit seinem Leben büßen?

Lösung aus Nr. 6:

Wie setzt Weiß mit einer kleinen Kombination in 2 Zügen matt?

Auftakt ist das Springeropfer 1.Sxb6+!. Wegen des gefesselten Springers d7 ist 1...cxb6 erzwungen. Doch nun eröffnet sich ein überraschendes Mattbild: 2.Db8 matt