Aus Björn Schullers Mund fließt ein Auf und Ab, keine gleichförmigen, neutralen Sätze, nein, euphorische Passagen wechseln sich mit nachdenklichen ab, als er von Erfolgen und Problemen in seiner Arbeit berichtet. Es geht um Computer, die menschliche Emotionen entschlüsseln können. Es ist Januar 2018. Schuller spricht bei einer Konferenz des Bundesforschungsministeriums namens "interEmotio". Das Publikum weiß, was er sagen wird, schließlich sind alle hier mit demselben Thema befasst – dennoch folgt es ihm gebannt.