Woraus Luft besteht

Bessere Luft in Deutschland

Der EU-Jahresgrenzwert für Feinstaub (hier PM 10) von 40 μg/m3 wird deutschlandweit eingehalten. Im Jahr 2018 wurde erstmals auch das zulässige Tagesmittel nur noch an einer industrienahen Messstation in Nordrhein-Westfalen überschritten. Die Belastung mit Stickstoffdioxid geht leicht zurück. Der Grenzwert von 40 μg/m3 im Jahresmittel wird aber in etlichen Städten noch immer nicht eingehalten.

Quelle: Umweltbundesamt

Feinstaub-Größen im Vergleich

Abgebildet ist das Größenverhältnis der Partikel zueinander, nicht ihre tatsächliche Größe. PM-10-Feinstaub ist maximal so groß wie einzelne Zellen von Organismen und damit fürs bloße Auge unsichtbar.

Weltkarte der Ungleichheiten

Urbane Feinstaubbelastung und Grenzwerte (PM 2,5); Angaben in μg/m3 Luft, 2016

Quelle: WHO Global Urban Ambient Air Pollution Database 2016

Wo man frei atmen kann – und wo der Smog am schlimmsten ist

Großstädte mit der niedrigsten und höchsten Belastung für Feinstaub PM 2,5*

Quelle: WHO Global Urban Ambient Air Pollution Database 2016

Umstrittenes Limit

Die EU erlaubt wesentlich mehr Feinstaub in der Luft, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt. Das gilt für Partikel der Größenklassen PM 10 und PM 2,5. Auch die USA, Japan oder die Schweiz haben strengere Grenzwerte als die EU.

Quelle: WHO Global Urban Ambient Air Pollution Database 2016

Riskante Atemzüge

Die wichtigsten Luftschadstoffe sind

Vorzeitige Todesfälle

Weltweit sinkt die Gesundheitsbelastung durch Feinstaub. Angegeben ist die Zahl vorzeitiger Todesfälle pro 100.000 Einwohner.

Quelle: IHME, GBD 2016