Vor Kurzem wurde Franziska Giffey bei einem Polit-Event als "Aufsteigerin des Jahres" geehrt. In einem "akademisierten" Politikbetrieb, lobte Sigmar Gabriel in seiner Laudatio, wirke Giffey erfreulich "neu und ungewöhnlich". Aus heutiger Sicht klingt das unfreiwillig ironisch. Denn angesichts von Plagiatsvorwürfen steht mittlerweile Giffeys akademische Leistung stark infrage. Hat die Bundesfamilienministerin in ihrer Dissertation getäuscht, wird ihr möglicherweise der Doktortitel aberkannt? Und welche Konsequenzen hätte das für die SPD-Politikerin? Ein Blick auf die näheren Umstände.