Politikseminar, zweites Uni-Semester, wir debattieren, ob es immer genauso viele Frauen wie Männer in einem Firmenvorstand geben sollte. Einer meiner Mitstudenten hebt die Hand: "Die Autorität über Relevanz und Richtigkeit einer weiblichen Subjektivität ist niemals feministisch." Rundherum Nicken. Einige klopfen mit den Knöcheln auf die Klapptische vor sich, zeigen Anerkennung. Ich verstehe – nichts. Bis heute nicht. Das ist ein Problem.