Mächtige Worte wählte der Generalsekretär – ganz dem Thema angepasst. "Wir erleben", rief er dem Parteitag zu, "heute eine Revolution, die sich nicht der Besetzung der Produktionsmittel, sondern der Besetzung der Begriffe bedient." Um die Macht wiederzuerlangen, forderte er seine politischen Gefährten deshalb auf, einen "Marsch durch die Begriffe" anzutreten. Zu diesem Zweck wurde eine "Projektgruppe Semantik" aus Sprachexperten gegründet, um die Parteiführung in ihrer Wortwahl zu beraten.