Stefanie Ristau und Jasper Lueg stehen vor einer Baustelle in der Mitte Altona. Susanne-von-Paczensky-Straße 4 soll die Adresse mal lauten, noch ist es eine unbefestigte Piste, die Rohbauer arbeiten am zweiten Stockwerk. Endlich. Eigentlich sollten hier seit Oktober 2017 etwa 50 Erwachsene und 30 Kinder wohnen. "Dann hieß es Oktober 2018, dann Oktober 2019, jetzt sind wir bei Dezember 2019", sagt Lueg, von Beruf Buchhändler, der mit seiner Lebensgefährtin und zwei Kindern auf die Fertigstellung wartet. "Wir können ja immer nur froh sein, wenn es weitergeht", sagt Stefanie Ristau, die eine Kita im Schanzenviertel leitet und mit ihrer fünfköpfigen Familie einziehen will. "Und am Ende einmal laut fluchen."