Ende Januar im Schweizer Skiort Davos. Das World Economic Forum tagt, und während die Temperaturen draußen in der Schneepracht auf minus 20 Grad sinken, laufen im Kongresszentrum die Gemüter heiß. Ursache dafür sind nicht etwa rechtsnationale Populisten (Donald Trump und sein Kabinett haben in letzter Minute abgesagt), Schuld haben auch keine Internetmilliardäre mit ihren verstörenden Visionen vom Datenwunderland. Der Streit geht aus von linken Ökonomen und Wirtschaftshistorikern. Und da auf diesem Forum oft erste Trends in der globalen Ökonomie spürbar werden, darf man die Konflikte getrost als Zeichen nehmen, dass Umbrüche bevorstehen.