Im slowenischen Luftkurort Bled gewann 1931 schon Weltmeister Alexander Aljechin ein Turnier, hier siegte 1961 Tal vor Fischer, Gligorić, Keres und Petrosjan, und hier fand 2002 eine Schacholympiade statt – alles Glanzlichter der Schachgeschichte.

Und im dortigen Grand Hotel Toplice waren schon Prinz Charles sowie der damalige UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zu Gast, zugegebenermaßen allerdings auch der des Schachspiels wahrlich unverdächtige Donald Trump mit seiner slowenischstämmigen Frau Melania.

Was diesen Herrschaften recht war, sollte den Teilnehmern der Senioren-WM billig sein. Natürlich gewann bei den Seniorinnen ab 65 die frühere Weltmeisterin (1962–1978) Nona Gaprindaschwili (77), die in Georgien immer noch hoch verehrt wird. Dabei war aber auch die 89-jährige Bremerin Hannelore Hoose, "die ebenfalls bis zu fünfeinhalb Stunden ihre Stellungen knetete" (so schrieb das Schach-Magazin 64).

Geknetet wurde beim Blitzturnier gar nichts, da musste "blitzschnell" gezogen werden, Bauchgefühl schlug Kopfkalkül. Und siehe da – bei den "Jungsenioren" ab 50 wuchs der Kuppenheimer Hartmut Metz (54) über sich hinaus, schlug den englischen Großmeister Keith Arkell und in der letzten Runde im Kampf um den Titel sogar noch die (georgische) Schottin Ketevan Arachamia-Grant, die auch den stolzen Titel eines Großmeisters (der Herren) trägt.

Mit welcher petite combinaison gewann Metz als Weißer am Zug?

Lösung aus Nr. 10:

Welch gewaltsames Vorgehen gewann für Schwarz?

Nach dem Aufbrechen der Königsfestung mit dem Turmopfer 1...Txg3+! 2.hxg3 (auch 2.Kf2 Tf3+ war hoffnungslos) Txg3+ 3.Kf2 Tg2+ gab Weiß auf: 4.Ke1 Dg3+ 5.Tf2 Dxf2 matt oder 4.Ke3 Dg3+ 5.Tf3 exf4 matt