Wäre da nicht das "Project Tiger", Markus Braun könnte zufrieden sein. Der Chef des Digitalkonzerns Wirecard aus Aschheim bei München hat ein Jahr hinter sich, wie es besser kaum hätte sein können. Im August ließ Wirecard beim Börsenwert die Deutsche Bank hinter sich. Ende September stieg der Konzern in den Deutschen Aktienindex (Dax) auf und ersetzte damit die Commerzbank. Zum Ende des Geschäftsjahres 2018 meldete Wirecard dann ein vorläufiges Rekordergebnis: Der Umsatz war um sagenhafte 40 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro gestiegen, der Gewinn um 38 Prozent auf 568,3 Millionen Euro.