Im Skizirkus herrscht Hochbetrieb

1.400 Passagiere pro Stunde transportieren Gondel- und Sesselbahnen im Schnitt; die derzeit schnellsten schaffen bis zu 4.500. Die Zeiten, in denen man lange am Lift warten musste, sind also vorbei.

3.917–5.113 Euro kosten sieben Nächte in Deutschland oder Österreich für eine Familie mit zwei Kindern in einem Viersternehotel, errechnete das Skiportal Snowplaza.

Schnell runter: Das Institut für Sportwissenschaft Innsbruck hat 2009 das Tempo von mehr als 2.000 Skifahrern und Snowboardern gemessen: 45 km/h fuhren die Skifahrer im Schnitt, die schnellsten sogar 95 km/h. Die Snowboarder kamen auf 41 km/h beziehungsweise 72 km/h.

Kunstschnee: In Österreich sind 70 Prozent der Pisten künstlich beschneit, in der Schweiz sind es 49 und in Bayern 25 Prozent.

15 Prozent der Skifahrer gaben bei einer Umfrage an, auf der Piste zu trinken. Bei den Snowboardern waren es 19 Prozent.

Teurer Spaß: 60 Euro und mehr muss man in einem Top-Skigebiet (in der Schweiz) inzwischen für einen Tagespass ausgeben. Vor zehn Jahren waren es noch keine 40 Euro.

Guter Schutz: Auch die Unfälle von Michael Schumacher und Dieter Althaus haben dafür gesorgt, dass heute schätzungsweise mehr als 90 Prozent aller Ski- und Snowboardfahrer einen Helm tragen.

38 Prozent aller Menschen in Deutschland betätigen sich im Winter sportlich – ob mit dem Schlitten, Ski oder Snowboard.

10 Prozent intensiver wird die Sonnenbestrahlung je 1.000 Höhenmeter. Bitte gut eincremen!

3.500 Euro kostet im Schnitt eine Hubschrauber-Rettung in Österreich.

Unfallgefahr: Etwa 43.000 deutsche Skifahrer verletzten sich in der vergangenen Saison so schwer, dass sie ärztlich behandelt werden mussten. Am häufigsten trifft es das Knie.

250.000 Schweizer Franken am Tag kostet das Betreiben von Liften, die Beschneiung oder die Präparation für ein Skigebiet in der Schweiz mit 200 bis 250 Pistenkilometern.

Quellen: Andreas König (DSV-Sicherheitsexperte); Schweizer Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu); Deutsche Sporthochschule Köln; Doppelmayr; GDV; Snowplaza; Stiftung Sicherheit im Skisport; Verband Seilbahnen Schweiz; Institut für Sportwissenschaft Innsbruck; Wirtschaftskammer Österreich, Verband Deutscher Seilbahnen