Wenn einer konstant erfolgreich ist, hat er die Fans und Bewunderer auf seiner Seite. Was immer heißt, dass es andererseits auch Neider gibt. Und in seinem Fall auch noch einen Ex-Arbeitgeber, der sich heute vielleicht darüber ärgern mag, dass es zum Zerwürfnis kam. Seinem guten Ruf in der Branche hat der Vorfall aber nicht geschadet. Zudem gilt für ihn, was für alle in diesem Job gilt: im Jetzt und für den Augenblick zu leben. Garantien? Verträge? Alles nichts wert, wenn Zählbares ausbleibt. Das muss man aushalten können und vor allem wollen, aber er schafft das, hat ja auch schon Schlimmeres verkraftet im Leben.

Einmal hat ihn einer so rücksichtslos aus den Schuhen gehauen, dass er danach nie wieder zur früheren Unbeschwertheit zurückfand. Ein anderes Mal war er gerade erst an einer neuen Wirkstätte gelandet, als dort ein brutales Verbrechen geschah, das den Platz an der Sonne für immer überschatten sollte.

Seine Begeisterung für das eigene Metier und auch sein Lächeln hat er sich dennoch bewahren können. Und Bescheidenheit: "Wir haben immer noch viel zu tun. Es ist wie beim Kuchenbacken: Nur ein Fehler, und der Kuchen ist ruiniert." Er ist einer, der nichts dem Zufall überlässt, der selbst biestige Charaktere zu zähmen versteht, für jeden ein freundliches Wort hat – so beschreiben ihn die Menschen aus seinem Umfeld.

Bleibt nur noch eine Frage offen: ob seine Frau, die er schon seit Jugendtagen kennt, ihn wohl privat auch bei dem Spitznamen nennt, den ehemalige Mitstreiter ihm gaben? Wer ist’s?

Lösung aus Nr. 11:

Der Erfinder Nikola Tesla (1856 bis 1943) studierte ohne Abschluss Maschinenbau in Graz und Prag. Er wurde bekannt durch seine "Columbian Lectures". 1894 reiste er mittellos nach New York. An seinem Lebensstil in teuren Hotels hielt er trotz aller Pleiten fest. Zuletzt lebte er von einem Ehrensold der Westinghouse Company